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18.Tag | Montag, 20. September 2004

Insgesamt-Kilometer:
Tages-Kilometer:
Wetter:
Schwierigkeitsgrad:


581,7 KM
40,6 KM
Heiter
einfach


Reinhard:

In Almuna müssen wir ausnahmsweise früh los, d.h. wir stehen um 08:00 auf. Es geht zurück nach Luanca. Dort müssen wir zuerst zur Post, zum Supermercado und den Berg hoch zum Bahnhof. Nach unserem Frühstück auf dem Bahnsteig bekommen wir ein altes Gesicht zusehen. Es ist ein anderer Pilger Johann, der Flame. In SanEsteban war Johann kurz Gesprächthema. Er hatte sich von Anna und Sebastian Geld geliehen, doch als wir Ihn auf das Paar ansprechen kennt er sie nicht! Angeblich muss Johann zurück nach Belgien, nach 2400km pilgern! - Wirklich merkwürdig. Auch ist mit Johann ein Fahrzeug der Guardia Civil angekommen. Johann's Lache ist aufgesetzt und er wirkt gehetzt. Unser Zug kommt und fahren los, im Zug kombinieren wir, dass Johann evtl. der Käse und Schoki-Dieb ist. Aber anscheinend rächt sich das Leben. In Tapia angekommen laufen wir 6km bis ins Dorf. Wir wollten eigentlich bis nach Ribadeo pilgern. Doch da wir nicht mehr lange am Atlantik sein werden beschliessen wir in Tapia de Casariego zubleiben. Wir setzen uns in ein Internetcafe und lassen uns ein gutes Restaurante empfehlen. - und das ist es auch. Der ober ruft für uns sogar bei der Hospitalera, Dona Maria Jesus, an. Hervorragend, denn so müssen wir nicht zwei Stunden auf die Öffnung der Policia-Local warten, die erst um 17:00 erreichbar ist. - Typisch Spanien. In der Albuerge lernen wir Miguel kennen. Er hat eine sympathische Lache und ist sehr gross.


Stefan:
Wir beschließen wieder mit der Feve zu fahren, da wir kein Bock mehr auf die Autobahn haben. Wir stehen um 8 Uhr auf, gehen zur Post ,in den Supermercado und anschließend zur Feve. Dort treffen wir den Belgier wieder.Er kommt uns jetzt und auch später sehr spanisch vor. Er erzählt uns wieder, dass ihm alle Klamotten gestohlen wurden.Diesmal in Rivadeo.Komisch, vorher hatte er uns die gleiche Geschichte schon einmal erzählt, nur ganz anders. Auch Anna und Sebastian aus Heidelberg , wir hatten sie in Esteban kennen gelernt, hat er diese Story erzählt, sich von ihnen Geld geliehen und ist nie zum vereinbartenTreffpunkt gekommen, um dort das Geld zurück zugeben. Er sagt uns, dass er jetzt, kurz vor dem Ziel und nach über 2400 km, nach Hause will. Auch merkwürdig. Ein Polizeiauto steht vor dem Bahnhof und wartet. Wahrscheinlich haben die ihn auch dahin gebracht. Nachtrag: Im Laufe unseres Caminos haben wir einige dieser Ganoven kennengelernt, sie sind extrem freundlich und erzählen Heldentaten von einigen Caminos, die sie schon gegangen sind. Leider kann man ihnen nicht trauen und den oft herzzerreißenden Geschichten, sollte man nicht immer Glauben schenken. Naja, ab in die Feve und weitergefahren. Im Ort angekommen, kaufen wir erstmal Kippen. Oz kauft neue Batterien für seine Kamera und natürlich auch für sich(Android). Wir gehen in eine typisch spanische Mittagsküche essen und beschließen dort zu bleiben. Maria Jesus wird angerufen und sie schließt uns die Herberge auf. Endlich warme Duschen, rasieren und frische Klamotten. Wir trinken Tinto und machen uns einen tollen Salat. Habe heute ca 15 Karten geschrieben, Stefans persöhnlicher Rekord. Mehr als in allen anderen Urlauben davor. Die Moskitos mögen mich, bin jetzt schon ganz blutarm. Morgen geht es weiter. Mal sehen was ich heute Nacht träume.Heute war Weltkindertag in Iserlohn. Hoffentlich hat das mit Plo geklappt. Bin ja mal gespannt. Gehen noch mal zum Supermercado, als wir zurückkommmen steht ein Franzose vor der Tür oder ?? Ne ein Spanier, "MIGUEL" wie sich später rausstellt.





Unser Refugio, nur zu weit für die Kamera


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N-634 bei Luarca

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