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11.Tag | Montag, 13. September 2004

Insgesamt-Kilometer:
Tages-Kilometer:
Wetter:
Schwierigkeitsgrad:


228,1 KM
41 KM
sonnig
einfach


Reinhard:

Ich wache auf und die meisten Pilger sind schon weg. - Prima Oropax! Die Verabschiedung von Monze und Co. geht so schnell, dass ich´s kaum begreife. Wir gehen in einen Supermercado und das allmorgentliche Frühstück im Park. Wir beschliessen einen Abstecher nach Potes zumachen. Eine gute Entscheidung, meinen Blasen geht's immer besser und ich bin tief beeindruckt, denn in Santo Toribio befindet sich der grösste Teil von Jesus´ Kreuz. Es ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte des Christentums. Auf dem Weg dorthin habe ich schon eine Vorahnung, dass mich etwas Grosses erwartet. Wir fahren durch tiefe Schluchten und man kann in der Ferne die Picos de Europa sehen. Der Busfahrer hupt bei vielen Kurven, da es so unübersichtlich und eng ist. Doch schnell fährt er trotzdem. Prima, in Potes treffen wir mal wieder auf Deutsche, aus Leipzig. Beim Aufstieg zum Kloster laufen wir über einen Pfad, anstatt die Hauptstrasse zu nehmen. Stefan bekommt das Flattern und wir kehren wieder um. Beim Rückzug wird mein Schuh plitschnass. Ich bin genervt und muss erstmal meine Wut in Tempo umsetzen. Am Kloster angekommen geht´s dann auch wieder und ich lasse mich von der Stimmung überwältigen. Ich bete - habe ich schon sehr lange nicht mehr gemacht.


Stefan:
Meine Mutter hat heute Geburtstag. Ich rufe sie an und sie freut sich natürlich. Montse und Co. fahren mit dem Bus nach "Santander" zurück, sie müssen wieder nach Hause. Wir wollen eigentlich laufen, kommen aber nicht aus dem Quark. Deshalb beschließen wir mit dem Bus einen Abstecher nach "Potes" zu machen. Dort liegt das größte Stück des Kreuzes Christi. Ein empfehlenswerter Abstecher, der sich wirklich lohnt. Unglaublich. Ich bin total beeindruckt. Wir gehen in die Kirche, ich bete für alle die mir einfallen. Ich hoffe, ich habe keinen vergessen. Wahnsinn nun an einem der bedeutesten Wahlfahrtsorte des Christentums zu sein und danke Gott dafür.





Reinard, Leonor, Stefan, Adriana und Monze



Stefan vor San Vicente

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